Swiss Chamber Nairobi

Client
Confideration Suisse
Architects
Simon Takasaki, Karuga Koinang & Arphenotypee
Year
2011

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_:Concept (German)

Der Entwurf sieht einen L-Winkligen, zweigeschossigen Baukörper vor, wel- cher sich behutsam in die Landschaft integriert. Die einladende Ausrichtung des Baukörpers vermittelt dem Besucher Offenheit und wird dennoch durch die vorhanden Bepflanzung geschützt. Das Resultat ist ein großzügiger, ge- schützter Garten, der von den zwei Flanken des Baukörpers natürlich ver- schattet wird.

Der Baukörper gliedert sich grundlegend in den Kanzlei / Visa Bereich und den Botschaftsbereich. Verbindendes Element ist der skulpural gestaltete „Kreut- zungspunkt“. Die Besucher werden über eine offene Treppe im Foyer ins 1. Obergeschoss geführt. Dieser zentrale Ort ist Haupteingang und räumliche Inszenierung zugleich. Das durchgeführte Dach kreiert so einen verschatteten Vorplatz und führt den Besucher sanft in das Gebäude.

Im Erdgeschoss befinden sich Küche und Konferenzräume, die sich zum Garten mit Pool hin öffnen und die Natur großzügig in den Innenraum fließen lassen. Sämtliche wichtige Büroräume sind gen Osten ausgerichtet. Am Ende dieses Traktes befindet sich ein abgetrennter Bereich für den Botschafter und seine Mitarbeiter. Geschlossene Bereiche werden durch Holzwände, die offe- nen Arbeitsbereiche durch Milchglas Wände getrennt und garantieren somit eine offene Arbeitsatmosphäre.
Das Kanzleigebäude unterscheidet zwischen einem Personaleingang und zwei getrennten Eingängen für den Visabereich. Im ersten Obergeschoss befindet sich das Büro des Kanzleivorstehers, sowie seiner nächsten Mitarbeiter. Alle diese Büros haben einen guten Blick auf den Garten, das Büro des Kanzleivor- steher wird mit einer eigenen Terrasse ergänzt.
An beiden Flügeln, entlang des Gartens wird ein Laubengang angeboten, der zur kurzen Erholung der Mitarbeiter dient. Der Laubengang ist zudem auch der zweite Rettungsweg.
Das Untergeschoss beinhaltet alle wichtigen Serviceräume, sowie einen Fintnessraum zur Ertüchtigung der Angestellten. Ergänzend bietet es einen mit Oberlichtern gestalteten Raum, der als Austellungsfläche genutzt werden kann. Zudem befindet sich im Untergeschoss der Raum für die Fahrer, sowie der Krankenraum mit direktem Ausgang zur Garage, welche sich unter dem aus- kragenden Botschaftsteil befindet.

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